Förderprogramme

Durch die Bereitstellung öffentlicher Förderprogramme und -initiativen können die Regierungen von Bund und Land aktiv Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen und ganzen Regionen nehmen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bieten öffentliche Förderprogramme die Möglichkeit, finanzielle Mittel für unterschiedliche Projekte und Maßnahmen – und damit letztlich auch für unternehmerische Ziele – zu akquirieren. Hinsichtlich der beiden Themen Digitalisierung und Innovation existiert eine Vielzahl von Programmen, durch die Entwicklungsprozesse in Unternehmen gefördert werden können.

Beispielhafte Schwerpunkte für Förderprogramme:

  • Beratende Dienstleistungen
  • Investitionen in Hardware und Software
  • Innovationen
  • Maßnahmen für Schulung und Weiterbildung

Hier finden Sie auch einen Gesamtüberblick: Download.


Förderprogramme in den Bereichen Digitalisierung und Innovation

Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU

Mit der Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Investitionen in digitale Technologien (Modul 1) sowie in Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen (Modul 2). Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks sowie der freien Berufe. Die Förderquoten variieren je nach Unternehmensgröße bis zu 50%. Unter bestimmten Voraussetzungen sind höhere Förderquoten möglich. Die maximalen Fördersummen betragen 50.000 Euro für Einzelunternehmen und 100.000 Euro für Unternehmen aus Wertschöpfungsketten/-netzwerken. Unternehmen müssen mit ihrem Antrag einen Digitalisierungsplan einreichen. Anträge können voraussichtlich ab August 2020 beim Projektträger DLR gestellt werden.

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Digitalbonus.Niedersachsen

Mit dem niedersächsischen Förderprogramm „Digitalbonus.Niedersachsen“ können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch kleine, freiberufliche Planungsbüros Investitionen in Digitalisierungsvorhaben fördern lassen. Die Investitionen dürfen ausschließlich IKT-Hardware, -Software und Softwarelizenzen sowie Hard- und Software zur Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro brutto überschritten wird, umfassen. Dabei muss es sich um ein oder mehrere Exemplar/e derselben Hardware, Software oder Softwarelizenz handeln. Der Zuschuss für kleine Unternehmen liegt bei 50% und für mittlere Unternehmen bei 30% zuwendungsfähigen Kosten. Daraus resultiert eine Fördersumme von mindestens 2.500 Euro und maximal 10.000 Euro.

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ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Mit dem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ der KfW-Bankengruppe können Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie Investitionen und Betriebsmittel innovativer Unternehmen finanziert werden. Anträge für einen Kredit können durch etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, junge Unternehmen in Gründung sowie Freiberufler gestellt werden. Die maximale Kreditsumme beträgt bis zu 25 Millionen Euro bei besonders günstigen Zinssätzen.

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go-Digital

Mit dem Förderprogramm des Bundes „go-digital“ werden Beratungsleistungen durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen Digitale Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit gefördert. Die Beratung strukturiert sich dabei in die folgenden zwei Leistungsstufen: Potenzialanalyse/Realisierungskonzept sowie Konkretisierung bzw. Umsetzungskonzept. Der Umfang der Förderung beträgt bis zu 50 % der vorhabenbezogenen Ausgaben. Für einen Beratertag sind Ausgaben von maximal 1.100 Euro förderfähig. Bei einer Kombination der Module können bis zu 30 Beratertage gefördert werden.

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Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen

Das „Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen“ des Landes Niedersachsen unterstützt Unternehmen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, indem innovative Projekte gefördert werden. Im Fokus dieses Programms steht sowohl die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen als auch experimentelle Entwicklungen wie etwa Pilot- und Demonstrationsanlagen. Gefördert werden neben kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft auch kooperierende Forschungseinrichtungen. In begründeten Ausnahmefällen erhalten Nicht-KMU ebenfalls Untersützung. Der maximale Zuschuss beläuft sich auf bis zu 1 Mio. Euro.

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Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk

Mit der „Niedrigschwelligen Innovationsförderung für KMU und Handwerk“ bietet das Land Niedersachsen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine finanzielle Unterstützung zur Realisierung innovativer Vorhaben. Darunter fallen die niedrigschwellige Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie neue betriebliche Ablauf- und Organisationsformen. Das Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der unternehmerischen Marktchancen, indem technische und wirtschaftliche Risiken reduziert werden. Bezuschusst werden KMU sowie Handwerksunternehmen mit bis zu 35% der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro.

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unternehmensWert: Mensch plus (uWM plus)

Der Programmzweig „unternehmensWert: Mensch plus“ ist Bestandteil des bundesweiten Förderprogramms „unternehmensWert: Mensch“. Dieser legt seinen Schwerpunkt auf personalpolitische und arbeitsorganisatorische Beratungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung sowie damit einhergehende Veränderungen der Arbeitswelt. Gefördert werden bis zu 12 Beratertage mit einem Zuschuss in Höhe von 80% der anfallenden Beratungskosten. Die Beratungsleistung erfolgt durch autorisierte Prozessberater/innen und wird in betrieblichen Lern- und Experimentierräumen durchgeführt. Mit Hilfe dieser Methode sollen Innovationen – im Sinne neu entwickelter, nachhaltiger Strategien und Konzepte – auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden. Anträge können durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gestellt werden.

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Weiterbildung in Niedersachsen (WiN)

Das Förderprogramm „Weiterbildung in Niedersachsen“ bietet Unternehmen, einen positiven Beitrag zur gegenwärtigen Fachkräftesituation zu leisten. Gefördert werden individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zur Vermittlung von Inhalten und Kompetenzen digitaler Themen für Beschäftigte sowie Betriebsinhaber/innen in den SER-Programmgebieten Weser-Ems, Braunschweig und Lüneburg. Im Detail bedeutet diese Fördermaßnahme, dass anfallende Kosten für Qualifizierung (z.B. Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) sowie Personal (z.B. Ausgaben für Freistellung) bezuschusst werden. Die Bezuschussung beläuft sich diesbezüglich auf 50%, mindestens jedoch 1.000 Euro.

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt mit dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte des innovativen Mittelstands in Deutschland. Ziel des Programms ist die nachhaltige Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Zuschüsse erhalten neben den Unternehmen auch die mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen. Möglichkeiten für ZIM-Förderungen sind in verschiedenen Technologiefeldern möglich. Hierbei steht die Themenwahl den Unternehmen zur freien Auswahl. Um Unternehmen und Forschungseinrichtungen passgenaue Förderung zu ermöglichen, bietet ZIM vier verschiedene Optionen: ZIM-Einzelprojekte, ZIM-Kooperationsprojekte, ZIM-Kooperationsnetzwerke und internationale ZIM-Kooperationsnetzwerke.

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Ansprechpartner

Herr Bauer ist Ansprechpartner zu den Themen der regionalen Initiative „Digitale Schlüsseltechnologien“ und steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Tel.: 04471/15-408

Fax: 04471/7903

Mobil: 0173/5261311

E-Mail: p.bauer@lkclp.de

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