Förderprogramme

Digitalisierung und Innovation

Die Digitalisierung bewegt sich seit Jahren in aller Munde. Nicht erst seit der Corona-Pandemie spielt dieses allumfassende Thema eine besondere Rolle in vielen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen. Damit einher geht, dass immer Aktivitäten von physischen in virtuelle Räume verlagert werden. Doch sind die notwendigen Digitalisierungsprozesse und Maßnahmen auch mit erheblichen Aufwendungen und Investitionen verbunden.

 Um insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu unterstützen, bieten Bund und Länder öffentliche Förderprogramme, die Investitionen und Digitalisierungsmaßnahmen – und damit letztlich unternehmerische Ziele – finanziell fördern. Hinsichtlich der Themen Digitalisierung und Innovation existieren eine Vielzahl von Förderprogrammen, die im Folgenden aufgezeigt werden.

Förderschwerpunkte:

  • Beratungsdienstleistungen
  • Investitionen
  • Forschung und Entwicklung (Innovation)
  • Weiterbildung und Schulung

Hier finden Sie einen Gesamtüberblick (Stand: 19.04.2022): Download.


Förderprogramme: Beratungsdienstleistungen

go-Digital

Mit dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz „go-digital“ werden Beratungsleistungen durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen Digitalisierungsstrategie, IT-Sicherheit, Digitalisierte Geschäftsprozesse, Datenkompetenz und Digitale Markterschließung gefördert. Die Beratung strukturiert sich dabei in zwei Leistungsstufen: Potenzialanalyse/Realisierungskonzept sowie Konkretisierung bzw. Umsetzungskonzept. Der Umfang der Förderung beträgt bis zu 50 % der Vorhaben bezogenen Ausgaben. Für einen Beratertag sind Ausgaben von max. 1.100 Euro netto förderfähig. Es können bis zu 30 Beratertage gefördert werden.

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Niedersachsen digital aufgeLaden – Digitalisierungsberatung für KMU des Einzelhandels

Das Programm „Niedersachsen digital aufgeLaden“ des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums fördert fachliche Beratungsdienstleistungen zu Fragen der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen des Einzelhandels. Eine fachliche Beratung schließt zwingend eine  Standortbestimmung des Unternehmens sowie eine Potenzialanalyse und Handlungsempfehlungen ein. Die Beratungen werden von autorisierten Beratungsunternehmen durchgeführt, die gleichzeitig die Antragstellung übernehmen und mit dem Fördergeber abwickeln. Bei einer Förderquote von bis zu 100% werden max. 2.500 Euro bezuschusst, mit denen die Honorar- und Reisekosten der Beratungsunternehmen gedeckt werden.

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unternehmensWert: Mensch plus (uWM plus)

Der Programmzweig „unternehmensWert: Mensch plus“ ist Bestandteil des bundesweiten Förderprogramms „unternehmensWert: Mensch“. Schwerpunkt des Programms liegt auf personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Beratungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung sowie damit einhergehenden Veränderungen der Arbeitswelt. Gefördert werden bis zu 12 Beratertage mit einem 80%igen Zuschuss der anfallenden Beratungskosten. Die Beratungsleistungen erfolgen in betrieblichen Lern- und Experimentierräumen und werden durch autorisierte Prozessberater*innen durchgeführt. Anträge können durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gestellt werden. NEU: Erweiterung um die Programmzweige „Gestärkt durch die Krise“ und „Women in Tech“.

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Förderprogramme: Investitionen

Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU

Mit der Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Investitionen in digitale Technologien (Modul 1) sowie Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen (Modul 2). Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks sowie der freien Berufe. Die Förderquoten variieren je nach Unternehmensgröße bis zu 50%. Unter bestimmten Voraussetzungen sind höhere Förderquoten möglich. Die max. Fördersummen betragen 50.000 Euro für Einzelunternehmen und 100.000 Euro für Unternehmen aus Wertschöpfungsketten/-netzwerken. Unternehmen müssen mit ihrem Antrag einen Digitalisierungsplan einreichen.

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Digitalbonus.Niedersachsen (inaktiv)

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Mit dem „Digitalbonus.Niedersachsen“ können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch kleine, freiberufliche Planungsbüros Investitionen in Digitalisierungsvorhaben fördern lassen. Die Investitionsmaßnahmen dürfen ausschließlich IKT-Hardware, -Software und Softwarelizenzen sowie Hard- und Software zur Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro brutto überschritten wird, umfassen. Dabei muss es sich um ein oder mehrere Exemplar/e derselben Hardware, Software oder Softwarelizenz handeln. Der Zuschuss für kleine Unternehmen liegt bei 50% und für mittlere Unternehmen bei 30% der zuwendungsfähigen Kosten. Daran geknüpft ist eine Fördersumme von min. 2.500 Euro und max. 10.000 Euro.

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Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen

Mit dem „Digitalbonus.Niedersachsen.Vereine“ können eingetragene Vereine und gemeinnützige Körperschaften seit dem 23.09.2020 finanzielle Unterstützung bei Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit erhalten. Im Rahmen der Förderung kann ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss von bis zu 70% gewährt werden. Die Förderhöhe beträgt min. 3.500 Euro und höchstens 10.000 Euro. Relevant für die Förderung ist, dass ein digitaler Transformationsprozess in der antragstellenden Einrichtung eingeleitet wird.

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ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

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Mit dem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ der Kreditanstalt KFW können Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie Investitionen und Betriebsmittel innovativer Unternehmen zinsgünstig finanziert werden. Anträge für einen Kredit können durch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, junge Unternehmen in Gründung sowie Freiberufler gestellt werden. Die maximale Kreditsumme beträgt bis zu 25 Millionen Euro.

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Förderprogramme: Forschung und Entwicklung (Innovation)

Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen

Das „Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen“ des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums unterstützt Unternehmen bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch die Förderung von Innovationsprojekten. Im Fokus dieses Programms steht sowohl die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen als auch experimentelle Entwicklungen wie etwa Pilot- und Demonstrationsanlagen. Gefördert werden neben kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft auch kooperierende Forschungseinrichtungen. In begründeten Ausnahmefällen erhalten Nicht-KMU ebenfalls Unterstützung. Der max. Zuschuss beläuft sich auf bis zu 1 Mio. Euro.

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Niedrigschwellige Innovationsförderung für KMU und Handwerk

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Mit der „Niedrigschwelligen Innovationsförderung für KMU und Handwerk“ bietet das niedersächsische Wirtschaftsministerium kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine finanzielle Unterstützung bei der Realisierung innovativer Vorhaben. Darunter fallen die niedrigschwellige Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie neue betriebliche Ablauf- und Organisationsformen. Das Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der unternehmerischen Marktchancen, indem technische und wirtschaftliche Risiken reduziert werden. Bezuschusst werden KMU sowie Handwerksunternehmen mit bis zu 35% der förderfähigen Ausgaben, max. jedoch 100.000 Euro.

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt mit dem „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) marktorientierte, technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte des innovativen Mittelstands in Deutschland. Ziel des Programms ist die nachhaltige Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Zuschüsse erhalten neben den Unternehmen auch die mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen. Um Unternehmen und Forschungseinrichtungen passgenaue Förderung zu ermöglichen, bietet ZIM vier verschiedene Optionen: ZIM-Einzelprojekte, ZIM-Kooperationsprojekte, ZIM-Kooperationsnetzwerke und internationale ZIM-Kooperationsnetzwerke.

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Logo Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Förderprogramme: Weiterbildung und Schulung

Weiterbildung in Niedersachsen (WiN) (inaktiv)

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Das Förderprogramm „Weiterbildung in Niedersachsen“ bietet Unternehmen die Chance, einen positiven Beitrag zum Fachkräftemangel zu leisten. Gefördert werden individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zur Vermittlung von Inhalten und Kompetenzen digitaler Themen für Beschäftigte sowie Betriebsinhaber*innen in den SER-Programmgebieten Weser-Ems, Braunschweig und Lüneburg. Im Detail bedeutet diese Fördermaßnahme, dass anfallende Kosten für Qualifizierung (z.B. Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) sowie Personal (z.B. Ausgaben für Freistellung) bezuschusst werden. Die Bezuschussung beläuft sich diesbezüglich auf 50%, min. jedoch 1.000 Euro.

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Ansprechpartner

Herr Bauer ist Ansprechpartner zu den Themen der regionalen Initiative „Digitale Schlüsseltechnologien“ und steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Tel.: 04471/15-408

Fax: 04471/7903

E-Mail: p.bauer@lkclp.de

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